Wohnungseinbrueche steigen wieder: Was Eigentuemer 2026 aendern sollten

82.920 registrierte Faelle in 2025, niedrige Aufklaerungsquote, steigende Dunkelziffer: Was die Zahlen bedeuten und was jetzt zu tun ist

Die Zahlen sind eindeutig und sie sind alarmierend: Nach einem Rueckgang der Wohnungseinbrueche in den Pandemiejahren, als Ausgangsbeschraenkungen und weitgehende Heimarbeit die Gelegenheitsstruktur fuer Einbrecher wesentlich verschlechterten, steigen die registrierten Faelle seit 2022 wieder kontinuierlich an.

Fuer das Jahr 2025 verzeichnet die Polizeiliche Kriminalstatistik in Deutschland 82.920 registrierte Wohnungseinbrueche, ein Anstieg gegenueber den Vorjahren, der Experten beunruhigt.

Hinzu kommt eine strukturelle Besonderheit dieser Kriminalitaetsform: Die Aufklaerungsquote liegt deutlich unter dem Durchschnitt anderer Eigentumsdelikte, und die Dunkelziffer nicht angezeigter Einbrueche wird von Kriminologen als erheblich eingestuft.

Fuer Eigentuemer und Mieter in Muenchen ist diese Entwicklung von besonderer Bedeutung. Muenchen gehoert als wohlhabende Grossstadt mit hoher Bevoelkerungsdichte und einem signifikanten Anteil leerstehender Wohnungen infolge berufsbedingter Abwesenheiten zu den Staedten mit erhoehtem Einbruchrisiko in Bayern.

Gleichzeitig belegen Analysen des Bundeskriminalamts, dass nahezu die Haelfte aller versuchten Einbrueche an mechanischen Sicherungen scheitert, bevor ein Taeter in das Gebaeude eindringt.

Diese Zahl ist keine blossen Statistik. Sie ist ein klarer Handlungsauftrag: Mechanische Sicherungen retten im vorliegenden Sinne des Wortes tatsaechlich Leben, Eigentuem und psychisches Wohlbefinden.

Dieser Ratgeber verbindet die aktuellen Sicherheitszahlen mit konkreten, umsetzbaren Empfehlungen fuer Eigentuemer und Mieter in Muenchen. Er erklaert, was die Statistiken ueber das Verhalten von Einbrechern verraten, welche baulichen und mechanischen Massnahmen den groessten Schutzeffekt erzielen, warum eine professionelle Schwachstellenpruefung der Ausgangspunkt jeder ernsthaften Sicherheitsstrategie sein sollte, und wie der Schluesseldienst Muenchen Ihnen dabei helfen kann.

Die Polizeiliche Kriminalstatistik fuer das Jahr 2025 dokumentiert fuer Deutschland 82.920 registrierte Wohnungseinbrueche, davon entfaellt ein erheblicher Anteil auf die sogenannten Versuche, also Einbrueche, bei denen die Taeter das Gebaeude nicht betreten konnten.

Dieser Anteil der gescheiterten Versuche ist eine der aufschlussreichsten Kennzahlen der gesamten Statistik: Er zeigt, dass Praevention nachweislich wirkt. Gleichzeitig macht er deutlich, dass eine Verbesserung der eigenen Sicherheitslage den konkreten Unterschied zwischen einem Einbruchversuch und einem vollendeten Einbruch ausmachen kann.

Besonders beunruhigend ist die Entwicklung der Aufklaerungsquote. Mit weniger als 18 Prozent bei vollendeten Einbruechen gehoert der Wohnungseinbruch zu den Kriminalitaetsformen, bei denen die Strafverfolgung strukturell an ihre Grenzen stoesst.

Das liegt nicht an mangelndem Engagement der Ermittlungsbehoerden, sondern an der spezifischen Struktur dieser Kriminalitaetsform: Taeter agieren oft in organisierten, mobilen Gruppen, hinterlassen minimale Spuren, nutzen kurze Tatgelegenheitsfenster und verauessen gestohlene Gegenstande ueber grenzueberschreitende Kanaele.

Die Konsequenz fuer Eigentuemer und Mieter ist nuechtern: Die Polizei kann reaktiv ermitteln, aber sie kann Ihren Einbruch nicht rueckgaengig machen. Praeventiver Selbstschutz ist die einzige verlassliche Strategie.

Einbruchstatistiken zeigen in Deutschland ein ausgepraegtes saisonales Muster: Die Hochsaison fuer Wohnungseinbrueche beginnt mit der Zeitumstellung im Herbst und erstreckt sich bis in den Fruehjahr.

Der Grund ist schlicht: Kuerzere Tageslichtphasen bedeuten, dass Bewohner abends im Dunkeln nach Hause kommen und Wohnungen, die noch nicht beleuchtet sind, fuer Einbrecher als leerstehendes Ziel identifizierbar sind.

In Muenchen, einer Stadt mit einem sehr aktiven Nacht- und Kulturleben, kommt hinzu, dass Einbrecher Ferienzeiten, Wochenendabwesenheiten und berufsbedingte Dienstreisen gezielt ausnutzen.

Die Muenchner Innenstadt und die gehobenen Wohnlagen wie Bogenhausen, Schwabing-West, Nymphenburg und Maxvorstadt sind statistisch staerker betroffen als periphere Stadtbezirke.

Eine Analyse der dokumentierten Einbruchmethoden zeigt ein klares Bild: Die grosse Mehrheit der vollendeten Einbrueche erfolgt durch gewaltsames Aufhebeln von Tueren und Fenstern, also durch direkten mechanischen Angriff auf die Schwachstellen einer Immobilie. Nur ein verschwindend geringer Anteil der Taeter ist auf hochspezialisierte Techniken wie das Picking von Hochsicherheitsschloessern oder das Ueberwinden elektronischer Systeme angewiesen.

Der typische Wohnungseinbrecher verbringt weniger als drei Minuten vor einem Angriffspunkt, bevor er entscheidet, ob ein Einbruch lohnenswert und moeglich ist. Stost er auf erhoehten Widerstand, bricht er den Versuch ab und sucht ein leichteres Ziel.

Diese Erkenntnis ist der Kern jeder wirksamen Praeventionstrategie: Wer es schwerer macht als der Nachbar, schuezt sich statistisch effektiv.

Rund 47 Prozent aller versuchten Wohnungseinbrueche scheitern an mechanischen Sicherungen, bevor die Taeter eindringen koennen. Der durchschnittliche Einbrecher versucht nicht, eine gesicherte Tuer oder ein gesichertes Fenster mehrere Minuten lang zu bearbeiten.

Er sucht den Weg des geringsten Widerstands. Ein verstaerktes Schliessblech, ein Sicherheitsriegel oder ein widerstandsfaehiger Zylinder koennen den entscheidenden Unterschied machen.

Bevor wirksame Schutzmassnahmen ergriffen werden koennen, muss klar sein, welche Angriffspunkte Einbrecher bevorzugen. Die Einbruchstatistik und die zugehoerigen kriminalistischen Auswertungen zeigen ein konsistentes Bild, das sich ueber Jahrzehnte kaum veraendert hat: Der Angriff konzentriert sich auf eine kleine Anzahl klar definierbarer Schwachstellen, die bei der grossen Mehrheit der deutschen Wohnimmobilien auch im Jahr 2026 nicht angemessen gesichert sind.

Die Wohnungseingangstuer ist der statistisch haeufigste Einbruchspunkt, insbesondere bei Mehrfamilienhaeusern, die einen bereits durch die Haustuer zugaenglichen Treppenhaus haben. Einbrecher nutzen hier die Tatsache, dass Wohnungseingangstueren in deutschen Altbauten haeufig mit veralteten, leicht auszuhebelenden Schloessern ausgestattet sind.

Das Schliessblech, also das Gegenstueck des Riegels im Tuerrahmen, ist in vielen Altbauten mit nur kurzen Schrauben befestigt und haelt einem gezielten Hebelzug von wenigen Sekunden nicht stand. Ein guenstiges Verstaerkungs-Schliessblech und ein Sicherheitszylinder sind hier zwei der kostenguenstigsten und wirksamsten Massnahmen ueberhaupt.

Kellertueren, Tiefgaragenzugaenge und Nebenausgaenge sind in der Praxis des Einbruchschutzes haeufig vernachlaessigt, obwohl sie in der Einbruchstatistik als Einstiegspunkte eine bedeutende Rolle spielen.

Diese Tueren werden oft nicht mit derselben Qualitaet gesichert wie Wohnungseingangstueren, und sie befinden sich haeufig in wenig einsehbaren Bereichen, die Einbrechern eine verlaengerte unbeobachtete Arbeitszeit ermoeglichten.

Kellerzugaenge mit robusten Riegelschloessern, Querrie geln und hochwertigen Zylindern gehoeren zu den Massnahmen, die die Attraktivitaet eines Objekts als Einbruchsziel erheblich verringern.

Fenster im Erdgeschoss, Fenster direkt neben einem Eingang oder Fenster, die von einem Balkon, einer Feuerschutzleiter oder einem Anbau aus leicht erreichbar sind, gehoeren zu den bevorzugten Einbruchspunkten. Moderne Fenster haben oft bereits einbruchhemmende Eigenschaften, wenn entsprechende Pilzkopfverriegelungen verbaut sind.

Aeltere Fenster, insbesondere einfache Drehfenster ohne zusaetzliche Sicherung, bieten dagegen minimalen Widerstand gegen ein gezieltes Aufhebeln. Nachruestbare Fenstersstangenschloesser, Abstandssicherungen und Rahmenverstaerkungen koennen den Widerstandswert ohne Fensteraustausch erheblich steigern.

In Mehrfamilienhaeusern ist der Hauseingang oft die erste, aber nicht die letzte Verteidigungslinie. Wenn ein Einbrecher durch ein nicht oder schlecht gesichertes Haustuerlock in das Gebaude gelangt, hat er fuer die Bearbeitung der Wohnungstueren Zeit und Deckung.

Daher ist die Qualitaet der Haustuer und ihres Schliesssystems nicht nur eine Angelegenheit der Hausverwaltung, sondern betrifft alle Bewohner unmittelbar. Hausverwaltungen und Eigentuemegemeinschaften sollten die Qualitaet der Hauseingangsanlage und ihrer Schliessanlage regelmaessig pruefen lassen.

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Die Einbruchstatistik liefert eine klare Botschaft: Fast die Haelfte aller Einbruchversuche scheitert an mechanischen Sicherungen.

Das bedeutet, dass eine Investition in hochwertige mechanische Schloss- und Sicherungssysteme den Schutz einer Immobilie unmittelbar und messbar verbessert, haeufig ohne grossen baulichen Aufwand.

Die folgenden Massnahmen stellen den in der Kriminalpraeventionsberatung empfohlenen Standard fuer Muenchner Wohnimmobilien im Jahr 2026 dar.

MASSNAHME 01: Hochwertiger Sicherheitszylinder mit Aufbohrschutz und Kopierschutz  ;  ca. 80 – 250 Euro Materialkosten

Der Schliesszylinder ist die erste und haeufig einzige Barriere, die ein Einbrecher an einer Tuer ueberwindet. Ein Standardzylinder ohne Sicherheitsmerkmale bietet gegen einen gezielten Angriff minimalen Widerstand.

Ein Sicherheitszylinder der Klasse 4 bis 6 nach DIN EN 1303 mit dokumentiertem Kopierschutz, Aufbohrschutz und Kernziehschutz erhoehrt den Widerstand gegen alle gaengigen Angriffsmethoden erheblich. Dieser Austausch ist eine der guenstigsten und wirksamsten Einzelmassnahmen im gesamten Einbruchschutzbereich.

MASSNAHME 02: Verstaerktes Schliessblech mit Langschliessblech-Befestigung  ; ca. 30 – 80 Euro Material und Einbau

Das Schliessblech, also die Metallaufnahme des Riegels im Tuerrahmen, ist die am haeufigsten unterschaetzte Schwachstelle einer Wohnungseingangstuer.

Ein einfaches Schliessblech mit kurzen Schrauben kann von einem geoebten Einbrecher mit einem Hebelwerkzeug in Sekunden aufgebrochen werden.

Ein Langschliessblech, das mit langen Schrauben tief in das Mauerwerk oder den Holzrahmen verankert wird, erhoehrt den Hebelwiderstand um ein Vielfaches. Diese Massnahme ist guenstig, schnell durchfuehrbar und hat einen nachgewiesenen praeventivenEffekt.

MASSNAHME 03: Querriegl, Panzerriegel oder Sicherheitsriegel  ;  ca. 100 – 250 Euro Material und Einbau

Ein Querriegel oder Sicherheitsriegel ist eine mechanische Zusatzverriegelung, die unabhaengig vom Hauptschloss wirkt und bei korrekter Montage einem Hebeldruc von bis zu einer Tonne standhalten kann. Er wird auf der Innenseite der Tuer montiert und verriegelt, wenn die Wohnung bewohnt ist, als unmittelbar wirkende Barriere.

Fuer Erdgeschosswohnungen, Wohnungen mit Strassenzugang und aeltere Tueren, die andere Verstaerkungen schlecht aufnehmen, ist der Sicherheitsriegel oft die Massnahme mit dem besten Verhaeltnis von Kosten zu Schutzwirkung.

MASSNAHME 04: Sicherheitsbeschlaege gegen Kernziehen und Aufbohren  ;  ca. 60 – 180 Euro Material und Einbau

Der Tuerbeschilag, also die metallene Rosette oder Schutzeinfassung um den Schliesszylinder, schuetzt den Zylinder vor dem Herausreissen durch Kernziehwerkzeug und vor direktem Bohrangriff auf den Zylinderkern.

Viele Wohnungseingangstueren, insbesondere in Altbauten, haben keinen oder nur einen dekora tiven Beschlag ohne Schutzfunktion. Ein Sicherheitsbeschlag aus gehaertetem Stahl mit freidrehender Aussenrosette ist eine technisch zuverlaessige Ergaenzung zum Sicherheitszylinder.

MASSNAHME 05: Fenstersicherungen: Stangenschloesser, Rahmenverstaerkung, Pilzkopfverriegelung  ;  ca. 30 – 150 Euro je Fenster

Fenster im Erdgeschoss und in erreichbaren Etagen ohne zusaetzliche Sicherung sind fuer Einbrecher eine haeufig genauso attraktive Alternative wie Tueren, insbesondere wenn das Fenster sich von aussen kippen laesst. Nachruestbare Fensterstangenschloesser sichern das Fenster zusaetzlich zur Fensterdrehgriffsperre.

Bei aelteren Fenstern ohne integrierte Pilzkopfverriegelungen sind externe Zusatzsicherungen besonders empfehlenswert. Kipp-Sicherungen verhindern das Eindringen durch ein aufgekipptes Fenster, das in staedtischen Wohngebieten haeufig ganzjaehrig geoeffnet gelassen wird.

MASSNAHME 06: Beleuchtung und Sichtschutz: Die psychologische Schutzebene  ;  ca. 50 – 200 Euro

Einbrecher meiden beleuchtete Bereiche. Bewegungsmelder-gesteuertes Aussenlicht an Haustuer, Keller- und Garagenzugaengen erhoehrt das Entdeckungsrisiko fuer Taeter und senkt damit die Attraktivitaet eines Angriffs erheblich.

Ebenso wirksam ist die Simulation von Anwesenheit durch zeitgesteuerte Innenbeleuchtung waehrend laengerer Abwesenheiten.

Diese Massnahmen sind keine Substitute fuer mechanische Sicherungen, aber sie erganzen sie auf einer psychologischen Ebene, die in der Verhaltenspraeventionsforschung als messbar wirksam gilt.

Viele Eigentuemer und Mieter wissen intuitiv, dass ihre Immobiliensicherheit verbesserungswuerdig ist. Aber sie wissen nicht, wo genau die groesste Schwachstelle liegt, welche Massnahme den groessten Effekt haette und wie viel eine sinnvolle Nachruestung kosten wuerde.

Diese Unsicherheit fuehrt haeufig dazu, dass entweder gar nichts unternommen wird, oder dass Massnahmen ergriffen werden, die an der eigentlichen Schwachstelle vorbeigehen. Eine professionelle Schwachstellenpruefung durch einen zertifizierten Schluesseldienst schliesst diese Wissenslucke.

Bei einer professionellen Schwachstellenpruefung begutachtet ein erfahrener Sicherheitstechniker alle relevanten Zugangspunkte Ihrer Immobilie systematisch: Wohnungseingangstuer, Kellertuer, Hauseingang, Fenster in gefaehrdeten Lagen, Balkon- und Terrassentueren sowie eventuelle Smart-Lock- oder Intercom-Systeme.

Er beurteilt jeden Zugangspunkt nach den aktuellen Einbruchmethoden, die in der kriminalistischen Praxis dokumentiert sind, und gibt Ihnen eine priorisierte, kostenorientierte Empfehlung, welche Massnahmen in welcher Reihenfolge den groessten Effekt erzielen wuerden.

Das Ergebnis einer solchen Pruefung ist kein Standardpaket, sondern eine auf Ihre konkrete Situation zugeschnittene Sicherheitsstrategie. Denn ein Erdgeschoss-Altbauwohnung in Muenchen-Schwabing hat andere Schwachstellen als eine Dachgeschosswohnung in einem sanierten Neubau in Bogenhausen, und die optimale Massnahme fuer die eine Situation kann fuer die andere irrelevant oder sogar fehlgeleitet sein.

Dieser individualisierte Ansatz ist der Kern einer wirklichen Schwachstellenpruefung und das, was sie von einem pauschalen Sicherheits-Checkup unterscheidet.

Eine gruendliche Schwachstellenpruefung durch einen zertifizierten Schluesseldienst Muenchen umfasst typischerweise die Analyse der folgenden Bereiche: die mechanische Qualitaet und Sicherheitsklasse des Schliessyzlinders der Wohnungseingangstuer, die Befestigungsqualitaet und der Hebelwiderstand des Schliessbleches, die Stabilitaet des Tuerrahmens und des Tuerblates, die Sicherung von Keller- und Nebenzugaengen, die Qualitaet der Fenstersicherungen in gefaehrdeten Lagen, eventuelle elektronische Zugangssysteme und ihre physischen Schwachstellen, sowie die Beleuchtungssituation an einbruchkritischen Stellen.

Der Bericht des Sicherheitstechnikers nennt die gefundenen Schwachstellen im Klartext, bewertet sie nach ihrer Kritikalitaet und gibt fuer jede Schwachstelle eine konkrete, mit Preisschaetzung versehene Empfehlung.

Eine haeufig gestellte Frage im Zusammenhang mit Einbruchschutzmaessnahmen in Mietwohnungen ist die Frage der Zustaendigkeit. Als allgemeine Orientierung gilt: Massnahmen, die die bauliche Substanz der Wohnung betreffen, also Schlosswechsel, Riegeleinbau, Fensterbeschlaege, liegen grundsaetzlich im Zustaendigkeitsbereich des Eigentuemers und erfordern fuer den Einbau durch den Mieter dessen schriftliche Genehmigung.

Massnahmen, die rueckstandslos entfernt werden koennen, koennen unter Umstaenden auch ohne Genehmigung vorgenommen werden. Bei Unsicherheit empfiehlt sich eine vorherige Absprache mit dem Vermieter, die gleichzeitig eine Chance darstellt, den Vermieter fuer Sicherheitsinvestitionen zu gewinnen, die auch in seinem wirtschaftlichen Interesse liegen.

Pruefen Sie Ihren Schliesszylinder: Steht er ueber den Beschlag heraus? Dann ist er anfaellig fuer Kernziehwerkzeug. Pruefen Sie Ihr Schliessblech: Haben die Schrauben weniger als 6 cm Laenge? Dann ist der Hebelwiderstand zu gering.

Pruefen Sie Ihre Kellertuere: Ist sie ebenso gut gesichert wie Ihre Wohnungstuer? Pruefen Sie alle Erdgeschoss-Fenster: Haben sie Zusatzsicherungen gegen Kippen und Aufhebeln? Buchen Sie eine professionelle Schwachstellenpruefung fuer eine vollstaendige Analyse.

Ein Aspekt des Themas Einbruchschutz, der in der Praxis haeufig unterbewertet wird, ist sein unmittelbarer Zusammenhang mit dem Versicherungsschutz. Viele Hausratversicherungen und Wohngebaeudeuversicherungen enthalten Klauseln, die bestimmte Mindestsicherheitsstandards als Voraussetzung fuer eine vollstaendige Leistung im Einbruchfall definieren.

Wenn diese Mindeststandards nicht erfuellt sind und ein Einbruch stattfindet, kann die Versicherung die Leistung kuerzen oder im Extremfall verweigern.

Konkret bedeutet das: Ein Schloss, das nicht den vertraglich definierten Sicherheitsklassen entspricht, ein Schliessblech, das offensichtlich unzureichend befestigt ist, oder eine Fenster sicherung, die weit hinter dem Stand der Technik liegt, koennen als Obliegenheitsverletzung des Versicherungsnehmers eingestuft werden.

Lesen Sie Ihren Versicherungsvertrag auf entsprechende Klauseln und klaren Sie mit Ihrem Versicherungsbetreuer, welche konkreten Anforderungen Ihr Vertrag an die Sicherheitsausstattung Ihrer Immobilie stellt. Eine Investition in normkonforme Sicherheitssysteme schuetzt Sie nicht nur vor Einbrechern, sondern auch vor einer Leistungsverweigerung im Schadensfall.

Viele Hausratpolicen setzen bestimmte Mindestsicherheitsstandards voraus. Schliesszylinder unterhalb einer bestimmten Sicherheitsklasse koennen als nicht versicherungskonform eingestuft werden.

Ein beschaedigtes oder offensichtlich unzulaengliches Schliessblech kann als Obliegenheitsverletzung gewertet werden. Pruefen Sie Ihren Versicherungsvertrag auf Sicherheitsanforderungen und stellen Sie sicher, dass Ihre Ausstattung diesen entspricht. Im Zweifelsfall: professionelle Sicherheitspruefung mit Dokumentation.

Muenchen ist eine wohlhabende Metropole mit allen Eigenschaften, die sie fuer organisierte Einbruchsgruppen attraktiv machen: ein hoher Wohlstand pro Haushalt, eine dichte Bevoelkerung mit hohem Anteil berufstaetiger Single-Haushalte und kinderloser Paare, die lange Abwesenheitszeiten aufweisen, ein ausgepraegtes Hotel- und Beherbergungsgewerbe, das die Identifizierung von Ferienwohnungen und voruebergehend leerstehenden Immobilien erleichtert, und eine gute Verkehrsanbindung, die Taetern nach einem Einbruch schnelle Fluchtmoeglichkeiten bietet.

Besonders betroffen sind in Muenchen erfahrungsgemaess Stadtbezirke mit einem hohen Anteil guenstiger Altbauten mit entsprechend veralteter Schliessanlage, gut buergerliche Wohnlagen, die als Ziele mit hohem Beutewert gelten, sowie Bereiche mit vielen Ferien- und Zweitwohnungen, die regelmaessig laengere Zeit unbewohnt sind. Nicht betroffen bedeutet fuer keinen Stadtbezirk Sicherheit: Die Einbruchstatistik zeigt, dass Einbruchsgruppen aktiv und gezielt durch Stadtgebiete rotieren und nicht an bestimmten Orten stationiert sind.

Kriminalpolizeiliche Praevention in Bayern empfiehlt Eigentuemern und Mietern explizit eine aktive Zusammenarbeit mit zertifizierten Sicherheitsbetrieben, die die Sicherheitslage objektiv einschaetzen koennen.

Der Schluesseldienst Muenchen gehoert zu den Betrieben, die von der Polizeilichen Kriminalpraeventionsinitiative empfohlene Sicherheitsstandards einhalten und deren Mitarbeiter in der Lage sind, eine fundierte Schwachstellenanalyse im Sinne der kriminalpolizeilichen Empfehlungen durchzufuehren.

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Sicherheit ist kein Projekt, das einmal abgeschlossen und dann vergessen werden kann. Sie ist ein fortlaufender Zustand, der regelmaessige Aufmerksamkeit und gelegentliche Anpassungen erfordert.

Der folgende Massnahmenplan gibt Eigentuemern und Mietern in Muenchen eine priorisierte, kostenorientierte Handlungsreihenfolge fuer das Jahr 2026, die die wichtigsten Einbruchsrisiken systematisch adressiert.

✓  Schliesszylinder der Wohnungseingangstuer auf sichtbaren Kernzieh-Ueberstand pruefen: Steht der Zylinder mehr als 3 mm ueber den Beschlag heraus, ist er anfaellig.

✓  Schliessblech auf Schraubenlaenge pruefen: Weniger als 60 mm Schraubenlaenge ist unzureichend. Nachruestung ist guenstig und schnell moeglich.

✓  Alle Keller- und Nebentueren auf Schlossqualitaet pruefen: Sind diese Zugaenge mit denselben Sicherheitsstandards gesichert wie die Wohnungseingangstuer?

✓  Erdgeschossfenster auf Kipp-Sicherung pruefen: Kann ein geoffnetes Kippfenster von aussen zum Eindringen genutzt werden?

✓  Beleuchtungssituation an Haustuer und Kellerzugang pruefen: Ist bei Dunkelheit eine Bewegungsmelder-Beleuchtung vorhanden?

✓  Sicherheitszylinder der Wohnungseingangstuer auf Klasse 4 oder hoeher nachrueesten, wenn aktuell ein Standardzylinder verbaut ist.

✓  Langschliessblech mit Tiefenankerung durch einen Fachmann einbauen lassen.

✓  Sicherheitsbeschlag gegen Kernziehen und Aufbohren nachrueesten.

✓  Fensterzusatzsicherungen fuer alle Erdgeschossfenster und zugaenglichen Obergeschossfenster anbringen.

✓  Bewegungsmeldergesteuertes Aussenlicht an allen Zugaengen installieren oder nachrueesten.

✓  Professionelle Schwachstellenpruefung durch einen zertifizierten Schluesseldienst beauftragen und den vollstaendigen Bericht als Grundlage fuer ein Gespraech mit dem Vermieter oder der Hausverwaltung nutzen.

✓  Sicherheitsriegel oder Querriegel an besonders gefaehrdeten Zugaengen einbauen lassen.

✓  Hausratversicherung auf Sicherheitsanforderungen pruefern und gegebenenfalls Sicherheitsausstattung dokumentieren lassen.

✓  Einbruchmeldeanlage oder Smart-Home-Sicherheitsintegration als ergaenzende Massnahme evaluieren, wenn mechanische Grundsicherheit hergestellt ist.

⛔  DIESE FEHLER SOLLTEN SIE IN 2026 VERMEIDEN:

Keine Massnahmen ergreifen und davon ausgehen, dass Ihr Stadtbezirk nicht betroffen ist. Guenstigsten Zylinder kaufen ohne Sicherheitsklasse zu pruefen. Kellerzugaenge und Fenster als nachrangig behandeln. Nur in elektronische Systeme investieren ohne mechanische Grundsicherheit herzustellen. Versicherungspolice nicht auf Sicherheitsanforderungen pruefen.

82.920 registrierte Wohnungseinbrueche in Deutschland 2025 sind eine Zahl, die erschreckt. Aber sie enthaelt auch eine Botschaft der Ermaechtigung: Fast die Haelfte aller versuchten Einbrueche scheitert. Nicht an hochkomplexen Sicherheitssystemen, nicht an teuren Alarmanlagen, sondern an mechanischen Sicherungen, die einen Taeter laenger aufhalten, als er bereit ist zu warten. Das ist die wichtigste Lehre aus der Einbruchstatistik 2025, und sie gilt genauso fuer Muenchen im Jahr 2026.

Als zertifizierter Schluesseldienst Muenchen mit 25 Jahren Erfahrung in der Sicherheitstechnik und in der taeglichen Praxis von Tueroeffnungen und Schlossarbeiten sehen wir die Schwachstellen, die Einbrecher sehen, taeglich. Wir wissen, welche Schloesser in zwei Sekunden ueberwindbar sind und welche einen Einbrecher zum Abbruch bewegen. Wir bieten Ihnen diese Expertise in Form einer professionellen Schwachstellenpruefung und in Form der fachgerechten Durchfuehrung aller empfohlenen Sicherungsmassnahmen, zu einem verbindlichen Festpreis und mit dem Qualitaetsanspruch, den wir an jeden einzelnen unserer Einsaetze stellen.

Handeln Sie, bevor der Einbrecher handelt. Die Statistik sagt Ihnen, dass das Risiko real ist. Und die Kriminalpraeventionstechnik sagt Ihnen, dass Sie es erheblich verringern koennen. Beides zusammen ergibt einen klaren Handlungsauftrag.

Fast jeder zweite Einbruchversuch in Deutschland scheitert an mechanischen Sicherungen. Das bedeutet: Fast jeder zweite Einbruch koennte durch die richtigen Massnahmen verhindert werden. Beginnen Sie noch heute.

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